SASU Juice Bar – The naked truth.

Sasu Juice Bar

Das Gastgeber-Trio. Claudia, José Mari und David, dem auch der Saftlade im Niederdorf gehört, haben das Sasu vom Tiffany übernommen und sind seit kurzem mit enorm viel Leidenschaft und Herzlichkeit hinter der Theke am Werk.

Das hübsche Lokal bietet den idealen Rückzugsort vom geschäftigen Treiben an der Langstrasse und verwöhnt dich dazu mit einer bunten Vielfalt an frischgepressten Säften und Smoothies und köstlichen Salaten. Für diese und alle anderen hausgemachten Spezialitäten, wie etwa einem hervorragenden Macadamia-Cheesecake, werden übrigens rein biologische und pflanzenbasierte Zutaten verwendet.

Betritt man das Sasu, will man es so schnell nicht mehr verlassen: Das Interieur ist hier einmalig: Wunderschöne Tapeten, eine Toilette voller Flamingos, der feine Duft von den frisch verarbeiteten Zutaten sowie zahlreiche andere hübsche Details.

Das Angebot wie die grosszügigen Salat-Bowls (16 Franken) an einem herrlich leichten Dressing und mit einem Klecks vom selbstgemachten Cashew-„Frischkäse“ schmecken fantastisch. 

Sasu Juice Bar, Neugasse 41, 8005 Zürich

Text-Quellen

Alle Bilder von der Sasu Facbook Seite

Frischlinge News vom Pico Bio

Unter dem Namen die frischlinge eröffnet diesen Samstag ein neuer Mitgliederladen im Enge-Quartier in Zürich. Auf einer gemeinsamen Rückfahrt vom Hof Looren erzählte die Mitinitiantin Alex dem Pico Bio Team ausführlich von der Idee. Das Konzept ist einfach: zahlende Mitglieder (50-80 CHF/Monat) können im Ladenlokal an der Waffenplatzstrasse 49 Bio-Lebensmittel zum Einkaufspreis beziehen und unterstützen dadurch die Anliegen der Frischlinge:

—  Stärkung der Produktion und des Konsums nachhaltig hergestellter Produkte
—  mehr Solidarität und Austausch zwischen Produzierenden und Konsumierenden
—  Betrieb eines Ladens, welcher allen gehört und keinen Profit erzielen muss
—  Etablierung partizipativer Konsumformen und Inspiration für weitere Mitgliederläden

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der genossenschaftliche LPG-Biomarkt („lecker, preiswert und gesund“) in Berlin, der inzwischen mit acht Filialien über 7000 Mitglieder, aber auch Gast-Kunden mit Bio-Lebensmitteln versorgt. Wir wünschen Alex und ihrem Team viel Erfolg und hoffen, dass die Frischlinge auf ähnlich starke Nachfrage treffen.

Ps. Aktuell läuft noch eine Crowdfunding-Kampagne, für alle die vorab mitmachen wollen und sich ein vergünstigtes Abo sichern möchten.

Quelle Text und Bild: Pico Bio Newsletter, den ihr übrigens ganz einfach per info@picobio.ch bestellen könnt.

Vegan essen in Yucatan/Mexiko.

Nach drei Wochen Ferien auf der Halbinsel Yucatan läuft uns das Wasser im Mund zusammen, wenn wir an das Essen zurückdenken. Die kulinarische Vielfalt hat uns beeindruckt und die vielen scharfen Saucen haben uns süchtig gemacht.

Die Gastrolandschaft ist zwar spärlich gesät mit rein veganen Restaurants. Trotzdem können wir Yucatan allen ans Herz legen, die auf rein pflanzliche Gerichte schwören, da es viele verschiedene Grundzutaten wie Mais, Reis, Bohnen, Gemüse und Früchte gibt, die auch nicht vegane Restaurants auf Wunsch zu bereiten.  Nebst trendigen und gehobeneren Restaurant, die mancherorts an Zürichpreise erinnern, kann man sich in einfachen Lokalen verpflegen oder mit wenig Aufwand ein eigenes Picknick kreieren.

Achtung vor der Käsefalle: Mexikanische Gerichte und Fingerfoods wie Tacos, Burritos und Tortillas werden häufig mit Käse zubereitet. Selbst wenn man die Gemüsevariante bestellt mit Reis oder Bohnenmuss – muss man als Veganer und Veganerin jedes Mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass man keine Käse wünscht.

Raw Love in Tulum Beach

Jede Veganerin und jeder Veganer kennt das Bratpfannenproblem. Da bestellt man ein veganes Gericht in einem Restaurant, das auch tierische Gerichte anbietet und flugs schmeckt das gebratene Gemüse nach Huhn. Im Raw Love ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Alle Gerichte werden roh zubereitet werden und es findet sich kein einziges tierisches Gericht auf der Speisekarte. Besonders stark spürten wir die Liebe der Kochprofis bei der Zubereitung der raw cakes. Das Essen wir in sehr entspannter Atmosphäre serviert zwischen Palmen, feinem Sand und Hängematten. In Tulum Downtown gibt es eine zweite Raw Love-Filiale, die wir allerdings nicht besucht haben.

Mango y Chile in Bacalar

Fantastisch schmeckende Burger haben wir im Mango y Chile verdrückt, das ebenfalls ein rein veganes Restaurant ist. Das knusprig-luftige Patty war vollgesogen mit dem Geschmack der Ingredienzien. Jeder Biss war ein saftiges Essvergnügen. Von der Terrasse des Restaurant geniesst man ein herrliche Aussucht auf die Lagune von Bacalar. Ein Städtchen, das nicht so bekannt ist wie das hippe Tulum, aber unbedingt eine Reise wert ist.

Naay auf der Insel Holbox

Auf der wunderhübschen Insel Holbox haben wir den schmackhaftesten Salat genossen. Im spartanisch eingerichteten Naay kann man sich die Salate nach einem modularen System zusammenstellen. Zuerst wählt man drei Gemüse aus als Basiszutaten, danach folgt eine Proteinquelle wie zum Beispiel Linsen, eine von fünf veganen Salatsaucen!, eine Getreidesorte und ein Topping wie Sesam- oder Sonnenblumenkernen. Alles in allem kann man sich so ungefähr 1 Million verschiedene Salate zusammenstellen. Wir haben drei Mal dort gespiesen und  jedes Mal den Köchen applaudiert. Das Naay war übrigens auch eines der wenigen Restaurant, wo wir Tofu auf der Speisekarte gefunden haben.

Do-it-yourself Restaurant

Als wir mit dem Auto unterwegs waren, haben wir kleine Picknicks genossen. Unsere selbest gemachten Tortillas mit frischem Gemüse, scharfer Salsa, Bohnenmus und Humus haben uns prima geschmeckt. Und was gibt es Feineres als Früchte zum Dessert, die gleich um die Ecke geerntet wurden?

No name-Restaurants

Sehr günstig und ok bis gut isst man in den vielen einfach gehaltenen Lokalen und Foodständen. Raffinierte Küche darf man da eher nicht erwarten, aber solicde Hausmannskost und viel Wohlwollen. Denn obwohl selten ein veganes Gericht auf der Speisekarte steht, sind die Gastgeber äusserst flexibel bei „Extrawünschen“.

Dein Tipp?

Hast du in Yucatan fantastisch vegan gegessen? Dann schreibe doch im Kommentarfeld über deine Erfahrung.

 

Unser neuestes Werk aus der Filmküche

Die neue, schöne Foodwelt zieht uns alle in den Bann. Es gibt unzählige Kochshow-Serien, Instagram-Kanäle, Blogs und Bücher zum Thema Essen. Laufend komm neue Trends dazu: von Clean Eating bis Superfoods. Der Leichtigkeit des Genusses und der unterhaltsamen Inszenierung steht der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln gegenüber. Denn jeder Bissen wirkt sich auf die Umwelt aus. 

Die Szenen der neuesten vegan kitchen TV-Episode stammen aus verschiedenen Events, Projekten und Catering-Anlässen und einige Sequenzen, wie der Besuch auf der Gärtnerei Bio-Birchhof in Oberwil-Lietli, sind extra gedreht worden.

Ich bedanke mich herzlich bei Sanctum und BWT Best Water Technology für die freundliche Unterstützung und Finanzierung. Möglich gemacht haben das Video auch Roland Soldi, der für das Bild und den Schnitt verantwortlich ist und Nemi Wildbolz, der das Skript geschliffen hat. Danke euch! 

Rezept für Lazy Christmas Dinner

Die Küche ist das ganze Jahr hindurch mein Büro. An Weihnachten stundenlang ein aufwändiges Menü kochen, würde sich darum wie Arbeit anfühlen. Darum serviere ich dieses Jahr eine Tavolata als Weihnachtsdinner und lege den veganen Festschmaus allen ans Herz, die sowohl gemütlich Kochen wie auch genug Zeit haben möchten, um an Weihnachten ein heisses Bad zu nehmen, und ein Glas Schaumwein zu trinken.

Die fertigen Bio-Zutaten und -Beilagen findet ihr im Bioladen und bei den Grossverteilern und könnt ihr in hübschen Schalen anrichten. Um ein komplettes Fertig-Gericht-Dinner handelt es sich bei der Travolata allerdings nicht. Beim Portobello-Mushroom-Wellington-Braten sind Ihre Kochkünste gefragt. Das festliche Gericht, eine mittelschwere Aufgabe, ist in 60 Minuten vollbracht.

Im Weihnachtsoutfit zwischen der Küche und dem Esszimmer hin und her rennen erübrigt sich: Der rein pflanzlichen Braten muss nicht à la minute serviert werden. Sie können ihn im Ofen warm halten bis die Gäste eingetroffen sind. Ich wünsche Ihnen besinnliche und stressfreie Feiertage!

Zutaten für das Lazy X-Mas-Dinner

  • Diverse Aufstriche & Dips (Hummus; Babaganoush, Soyanada-Frischkäse mit Meerrettich, Ajvar
  • Bio-Oliven
  • Auserlesene, vollwertige Bio-Brote
  • Dolma oder Warak Iinab (Gefüllte Weinblätter mit Reis)
  • Rotkraut (Warm in der Pfanne kochen)
  • Sauerkraut (Warm in der Pfanne kochen)
  • Gefüllte Weinblätter mit Reis
  • Tofu-Terrine von Taifun
  • Portobello-Mushroom-Wellington
  • Früchteplatte mit Clementinen, Kakis, Orangen und Trauben.

Rezept für Portobello-Mushroom-Wellington Braten

Besteck aus dem Brockenhaus und auch von Ikea, andere Gefässe by en Soie.