Kategorie: Info Point

come to where illusion is

 

come_to_where_illusion_is

Dass die Pharmaindustrie bei der Erforschung von neuen Wirkstoffen Tierversuche einsetzt, ist jedem klar. Aber Zigaretten und Tierversuche?

Es sterben alleine im Philip-Morris-Labor in der belgischen Stadt Leuven jedes Jahr bis zu 6.000 Tiere in den Labors, für angeblich wissenschaftliche Versuche.

Nach Aussage der zuständigen Behörden will der Zigarettenhersteller „die gesundheitsschädlichen Effekte des Rauchs neuer Zigarettentypen testen. Dies stehe jedoch im Widerspruch zu einer Forschung, die dem Wohlergehen des Menschen gelten solle.“

Auf der Internetseite von Philip Morris findet sich als Rechtfertigung die doch recht absurd anmutende Behauptung, dass die Tierversuche auch dazu dienten, „Tierversuche in der Zukunft zu vermeiden“. Wie der Zigarettenhersteller durch mehr Tierversuche die Zahl der Tierversuche senken will, bleibt bislang ein ungeklärtes Rätsel, ebenso wie viele Jahre (oder vielleicht Jahrzehnte?) bis dahin vergehen werden.

„Die Tierversuche dienten dazu, die Produkte des Unternehmens weniger schädlich zu machen. Für diese Tests gebe es keine wissenschaftliche Alternative.“ Dabei ist doch inzwischen selbst dem Laien klar, dass es auch wesentlich einfacher ginge. Noch vor etwa 40 Jahren beinhaltete eine Zigarette im Wesentlichen einfach nur Tabak. Inzwischen ist es jedoch zur gängigen Praxis geworden, dem Tabak einen regelrechten Chemie-Cocktail beizufügen. Alleine durch den Verzicht auf all diese Zusatzstoffe könnte die Schädlichkeit des Rauchens verringert werden. Für diese Erkenntnis – die von der Tabakindustrie jedoch geflissentlich ignoriert wird – müsste nicht ein einziges Tier sein Leben opfern.

Ohnehin ist die Aussagekraft derartiger Studien mehr als zweifelhaft, wie sogar die Tabakindustrie selbst demonstriert hat. Jahrzehntelang bestritt sie den – inzwischen auch beim Menschen wissenschaftlich belegten und anerkannten – kausalen Zusammenhang von Rauchen und Lungenkrebs. Als Begründung musste herhalten, dass man bei Mäusen diesen Zusammenhang nicht feststellen konnte.

 

vegan kitchen & Peta empfiehlt:

 

1.a: Am besten ist es natürlich komplett auf Zigaretten zu verzichten und das Rauchen aufzugeben. Auch wenn Du es schon zig mal probiert hast: Vielleicht klappt es ja diesmal wenn Du dabei an die Tiere denkst…
1.b: Wenn Du meinst, dass Du absolut nicht ohne Zigaretten leben kannst, solltest Du wenigstens auf die tierversuchsfreie Zigaretten der Marke Pueblo umsteigen.
2: Schreib dem Hersteller der Zigarettenmarke, die Du vorher geraucht hast, warum Du keine Produkte dieser Marke mehr kaufen wirst. Alternativ kannst Du auch die Servicehotline (Nummer ist auf den meisten Packungen abgedruckt) anrufen.
hundetuerversuche

Spiegel Online: Tabak Experimente Philio Morris 

„Pueblo“ Zigaretten und der Tabak

Peta Bericht, Rauchende Beagles: Wissenschaft im öffentlichen Interesse?

THANK YOU Nicole Frei, Manuela Benz, Helen Schläpfer, Claudia Marolf, Anita Spang, Antje Matthes, Katja Zimmermann, Nemi Gajic, Patty Maio, Kristine Herzog, meiner Dozentin Franziska Koch,Tobi vom Tier im Fokus, Robin vom Biosumo, Ruth und Roger von der Biogärtnerei Birchhof, Oliver vom Chornladen im Kreis 5, Bachsermärt in der Markthalle, Frau Baumann der ZHdK Mensa, allen 2&4 Semster der bildenden Kunst die an der Bar mitgeholfen haben, allen meinen Freundinnen die an mich glauben und meiner Nana die immer wollte das ich einen Hochschulabschluss mache..

good_food_for_you_for_free_kinoabend    good_food_for_you_for_free_kinoabend4.jpg

good_food_for_you_for_free_kinoabend6.jpg    good_food_for_you_for_free_kinoabend1.jpg          good_food_for_you_for_free_kinoabend3.jpg

 

-> the good food for you for free is a ongoing project until the 13th of june 2013.

-> the concept can be adapted.

 

daily good cooked food, fresh from the dumpster, will be free provided monday to friday from 12 to 2.

all are welcome!

 

 

 

 

Making Leather and Meat Better

ledermantel_aus_dem_labor

Mehr Infos zur Firma hier: http://modernmeadow.com/

(Du kannst in den text klicken um Diesen besser lesen zu können)

 

 

Bis es soweit ist können diverse vegane Schuhe online bestellt werden unter:

http://www.avesu.de/

http://www.vegane-schuhe-berlin.de/

vegan kitchens favorit:

http://www.noah-shop.com/

http://www.mooshoes.com/

http://www.vegetarian-shoes.co.uk/

http://www.veganchic.com/

 

Wer seine neuen vegan Schuhe lieber im Geschäft in Zürich anprobieren möchte wird hier fündig:

 

Männer & Damen Schuhe

NÃO do Brasil, Brunngasse 3/ 8001 Zürich

Damen Schuhe

Boutique Booster, Stüssihofstatt 6/ 8001 Zürich

Maison Julie, Laternengasse 6/ 8001 Zürich

 

Mehr Infos zum Thema findet Ihr hier.

Impressionen des Experimental social cooking Part 4

Der bereits 4. Workshop der experimental social cooking- Reihe fand am vergangenen 3. April wieder im OG9  statt.

Das Thema dieses Mal: Ein Sesseli-Tanz der anderen Art!

„Die Teilnehmenden finden eine Auswahl an veganen Lebensmitteln vor und sind gebeten, jeder im alleine Gang, mit Kochen eines Gerichts zu beginnen. Parallel läuft ein Musik-Stück (Playlist unten), sobald das Stück zu Ende ist, wird das angefangene Ess-Werk im Kreis weitergegeben und der/die NachbarIN kocht weiter. Der “ Herumreiche- Prozess“ dauert so lange an, bis das letzte Gericht nicht mehr weiter gegeben werden kann und fertig gekocht/geschnetztelt/angerichtet ist.“

Unsere Sound Playlist zum Food Sesseli-tanz war folgende:

Playlist_experimental

 

 

Fleissig wurde im Takt des Sounds gebrutzelt, geschnippelt und gelacht:

 

experimental33

 

Wir hatten ein grosse vielfahlt an experimentellen veganen Speisen her gezaubert, Alles in weniger als einer Stunde!

Wie immer wurden zur Krönung die Köstlichkeiten festlich und very happy im Vorzimmer (Ausstellungsraum des OG9) verspeisst:

experimental_social_cooking_part4

experimental

Zur Anmeldung für den nächsten Experimental social cooking workshop geht es hier.

 

 

Milch auf der Haut – Schuppen auf den Augen

Die Kosmetikindustrie greift leider fleissig auf tierische Ressourcen zurück. In jeder herkömmlichen Seife findet man Knochenmehl. Antifalten-Crèmes werben mit Collagen welches aus dem Bindegewebe von Kälbern gewonnen wird. Für Glimmerlidschatten werden oft Fischschuppen verwendet. Die meisten Mascaras beinhalten Bienenwachs. Bodylotions versprechen dank Kuhmilch die Haut zu pflegen. Auch der Keratin-Trend bei Haarpflegeprodukten geht auf Kosten der Tiere. Das Protein wird aus zermahlenen Hörnern, Hufen, Federn, Federkielen und Haaren von verschiedenen Tieren hergestellt.

Müssen Veganer nun also auf Make-up und Körperpflegerituale verzichten? Nein, zum Glück nicht! Es gibt immer mehr Alternativen. Ist die Veganblume der Vegan Society auf der Verpackung zu finden, so ist garantiert, dass sowohl das Produkt als auch seine Herstellung tierbestandteil- und tierversuchsfrei sind. Jedoch auch Produkte ohne dieses Logo können ohne tierische Inhaltsstoffe produziert sein. Wer auf Nummer sicher gehen und Etiketten überprüfen möchte, findet auf der Webseite der Tierrechtsorganisation PeTA eine Liste der üblichsten tierischen Inhaltsstoffe: http://www.peta.de/web/inhaltsstoffe.73.html

Eine weitere Möglichkeit den Durchblick im Dschungel der lateinischen und englischen Fachbegriffe zu erhalten, bietet das handliche Lexikon von Heinz Knieriemen. Dieser kritische Ratgeber informiert auch bestens über bedenkliche, potenziell allergische und schädliche Inhaltsstoffe.

 Knieriemen-Heinz-Pfyl-Paul-S-Kosmetik-Inhaltsstoffe-von-A-bis-Z

The global food waste scandal – Tristram Stuart im Ted & die jungen Grünen

 

Bildschirmfoto 2013-02-20 um 08.18.09

Zahlreiche Studien und Untersuchungen belegen eine stetig zunehmende Verschwendung von Lebensmitteln. Diese erfolgt hauptsächlich an drei Stellen: Erstens durch Aussortieren von sogenannt ‚nicht-verwertbaren‘ Produkten, wie zum Beispiel Zweitklassengemüse[1], bei der Übergabe vom Produzenten an die Grossverteiler. Zweitens bei Produkten und Lebensmitteln, die bei den Grossverteilern am Abend im Laden zurückbleiben. Was nicht am nächsten Tag verkauft werden kann, wird im Normalfall in Containern entsorgt[2]. Drittens bei den Konsument/innen, wo viele Lebensmittel nicht zuletzt aufgrund abgelaufener Haltbarkeitsdaten[3] weggeworfen werden.



[1] Unter Zweitklassengemüse versteht man Gemüse, das nicht den Normgrössen von Grossverteilern entspricht. Ausschlaggebend sind dabei bspw Grösse, Krümmung, Farbe und Form der Produkte, die nicht dem Standard entsprechen und daher nicht verkauft, resp vom Produzenten übernommen werden. Gleiche bzw ähnliche Vorschriften gelten auch für Früchte, Eier und andere landwirtschaftliche Produkte.

[2] Nicht verkaufte Lebensmittel werden teilweise vergünstigt an Organisationen wie ‚Tischleindeckdich‘ weitergegeben oder recycled, ein grosser Teil wird aber entsorgt oder zu Biogas weiterverarbeitet.

[3] Abgelaufene Haltbarkeitsdaten bedeuten hierbei allerdings nicht, dass die Lebensmittel tatsächlich nicht mehr verwertbar sind, bspw bei Angaben wie ‚mindestens haltbar bis‘ oder einer stark vergrösserten Spanne zwischen ‚echtem‘ Ablaufdatum und dem (‚abgesicherten‘) Datum, das auf den Produkten angegeben wird.

 

Tristram Stuart: The global food waste scandal

Bildschirmfoto 2013-02-24 um 09.23.22

 

Tristram Stuart ernährt sich zusammen mit seiner Familie seit über 20 Jahren aus den Mülltonnen in England..

Die vegan kitchen hat sich die Übersetzung von Tristram Stuarts Buch „Für die Tonne, wie wir unsere Lebensmittel verschwende“  hier geholt.

Die Financial Times nannte sein Buch mit dem englischen Titel «Waste: Uncovering the Global Food Scandal» «eines der wichtigsten ökologischen Bücher der letzten Jahre».

Tristram Stuarts wurde ins Ted eingeladen; sein Referat hat es in sich, hört hier selbst!

 

Foodwaste Aktion: Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Bildschirmfoto 2013-02-24 um 09.32.21

Auch die Partei der jungen Grünen haben sich den Foodwaste zum Thema im 2013 gemacht, schaut selbst hier.

 

& noch mehr* zum Thema

Bildschirmfoto 2013-02-24 um 08.43.39

*Die NZZ hat, nach ihrem oberflächlichen Artikel letzen Sonntag (Die Müllschlucker), einem tiefgründigen Beitrag online publiziert.

Hier geht es zum vollständigen Beitrag.

 

*Der Dokomentar- Film „Tast the wast“  lief im Kino Riff Raff; nun ist auch das passende Buch zum Film erschienen, mehr Infos dazu hier.

 

*«Frisch auf den Müll» Teil 4 – Unterwegs mit den Mülltauchern :Tele Top brachte einen ausführlichen 5 Teiligen Bericht über Lebensmittelabfälle,    unsere Patty war mit dabei, hier geht es zum Online Video (ab Minute 6:00, die Webpage ist vorsintflutlich, vorspulen geht hier nicht).

 

*Am dritten experimental social cooking workshop war die vegan kitchen, zusammen mit interessierten Teilnehmern, selbst beim containern: Unser Blog- Beitrag findest du hier.

 

Gastbloggerin im Vegankitchen-Team

 

Mit Sarah haben wir eine Beautyexpertin ins Boot geholt.

Sie ist bereits seit 9 Jahren als selbstständige Make-up Artistin tätig, schminkt und frisiert für Mode-Shootings, Werbeproduktionen, Events und berät Privatkundinnen in Sachen Schminktechniken und Produktewahl. Auf www.sarahsemrau.com gibt es einen Einblick in ihr Portfolio.

 

Nach dem Entdecken der veganen Ernährungsweise wurde Sarah schnell klar, dass sie den Konsum von tierischen Produkten auch in der Ausübung ihres Berufes nicht weiter unterstützen will. Sarah wird euch deshalb vegane Make-up und Pflegeprodukte vorstellen die nicht nur fair und ohne schädliche Inhaltsstoffe produziert wurden, sondern die auch halten was sie versprechen. Die Ladies unter euch, dürfen sich zudem auf Schminktipps und die neusten Beautytrends freuen!

Sarah Semrau

Sarah Semrau