Kategorie: Info Point
Attention please!
Grosse Industriekonzerne, verteidigen Tierversuche mit der Behauptung, dass dies derzeit die einzige gegebene Methode ist, um in der medizinischen Forschung fortzuschreiten und dass sich derzeit keine annähernd so gute alternative bietet. Wer das sagt:
1. vermeidet zu sagen, dass Tierversuch nicht nur zu medizinischen Zwecke durchgeführt werden, sondern auch in der Kosmetikindustrie. Die Sinnlosigkeit dieser Tierversuche ist, so stehe ich dazu, offensichtlich.
2. nützt es aus, dass sich die Menschen generell für wichtiger als die Tiere halten. Typische Frage: „Wer ist wichtiger, dein Kind oder eine Maus?“
3. vermeidet zu erwähnen, welch grosses wirtschaftliches Interesse hinter den Tierversuchen und der Pharmaindustrie steckt.
Bald im Kino:
„MORE THAN HONEY“ von Markus Imhoof
Bienen sind mehr als Honigproduzenten: Eine Dokumentation.
Mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Der Physiker Albert Einstein soll gesagt haben: „Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.“
Der renommierte Regisseur Markus Imhoof (Das Boot ist voll) war schon früh mit der einzigartigen Welt der emsigen Insekten vertraut und ist auch heute noch familiär mit ihnen verbunden: „Das Bienenhaus meines Grossvaters war für uns Kinder ein magischer Ort. Faszinierend, aber auch unheimlich, wenn wir uns barfuss näher wagten zu dem aufgeregten Summen in der Sommerhitze. Und mittendrin der alte Mann mit Strohhut, ohne Schutz. Die Bienen taten ihm nichts, als ob sie ihn kannten.“ Heute sind es seine Tochter und sein Schwiegersohn, die in Australien ein Forschungsprojekt mit Bienen leiten.
Beginnend bei einem Imker in den Schweizer Bergen ist Markus Imhoof rund um die Welt gereist. In die USA, wo die Bienen in industriellem Massstab von Monokultur zu Monokultur transportiert werden, oder nach China, wo in gewissen Regionen die Blüten bereits von Hand bestäubt werden müssen. Er trifft in Arizona Fred Terry, der sich auf Killerbienen spezialisiert hat, in Österreich die Familie Singer, die Königinnen züchtet und in die ganze Welt verschickt. Er interviewt Wissenschaftler, erzählt von der phänomenalen Intelligenz der Bienen und ihrem sozialen Zusammenleben. Schlussendlich sind wir in Australien, wo das Bienensterben noch nicht angekommen ist und wo die junge Familie Baer-Imhoof ihre Forschung betreibt.
Kinostart: 25.20.2012 im Riffraff, Neugasse 57–63, 8005 Zürich, Kinokasse 044 444 22 00
Die Spitze des Nahrungsberges
Der Dokumentarfilm “Taste the Waste” von Valentin Thurn zeigt schonungslos, wie unsere Gesellschaft immer mehr zur Wegwerfgesellschaft verkommt und mit Essen umgeht, als sei es ein reiner Luxusartikel. Der aus einem an und für sich, sehr objektiven Blickwinkel gestalteten Film hält uns Konsumenten den Spiegel vor, indem er eine einfache Frage stellt: Wie kommt es dazu, dass in Mitteleuropa die Hälfte aller Lebensmittel weggeworfen wird?
Thurns Film vermeidet den erhobenen Zeigefinger und schildert mit großer Ruhe die verstörende Verschwendung von Lebensmitteln in der westlich geprägten Welt. Geschickt montiert aus vielen kleinen Interview-Episoden und Momentaufnahmen gelingt Thurn eine vielschichtige Dokumentation. Absolut Sehenswert!
Taking the Mystery Out of the „Big White Blob“
Heute Abend war ich wieder einmal zu Gast im Samses und wie es schon langsam Tradition ist, bestellte ich auch dieses mal die super köstlichen TOFU ECKEN VINO BIANCO…und nein Tofu ist kein Pilz, Käse und auch kein weisser Zementklotz. Ich hoffe, dass mit diesem kleinen Filmbeitrag alle Fragen beseitigt werden und ich nie, aber wirklich nie mehr hören muss: „Tofu, waaas isch daaaas?“.
Samses, Langstrasse 231, 8005 Zürich

